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Die Alternative Die Möglichkeiten Der Zeitpunkt Die Kosten Die Bestattung Die Standorte Wichtig zu wissen Die Sterbeverfügung Stimmen und Gedanken Was ist ein Friedwald? Gedanken zum Friedwald von Prof. Arnold Keyserling, Religionsphilosoph, Wien:
In den Aborigin-Religionen, d.h. in den vorchristlichen Kulturen,
sind die Pflanzen, vor allen Dingen aber der Baum, Lehrer des
Menschen. In Afrika gilt der Baum als das Höchste überhaupt, weil
er mit dem Kosmos in direkter Beziehung steht.Die Baumbestattung ist eine Einordnung des Menschen in die Natur. Es gibt kaum jemanden, der nicht Bäume hat, die er liebt. Nach dem Tode mit einem Baum in Verbindung zu stehen, ist etwas Wunderbares, denn dadurch steht man mit dem Himmel in direkter Beziehung. Pflanzen und Bäume sind die hilfreichsten Wesen auf dieser Erde. Sich nach dem Tode mit einem Baum zu verbinden ist eine fantastische Idee. Es gibt niemanden, der länger mit Pflanzen und Bäumen zu tun hatte, der innerlich diese Idee nicht verstehen würde. Stimmen zum Friedwald
H.P. T., Spruga ...es war - nicht nur für mich persönlich - ein sehr ergreifendes Erlebnis und ich bin überzeugt, dass es völlig im Sinne meines Vaters ist. Mich selbst hat vor allem auch der Umstand tief bewegt, dass ich mit meinen eigenen Händen meinem Vater den letzten Dienst tun konnte (Urne öffnen und die Asche der Erde übergeben, Grab wieder schliessen....) M. B., Regensdorf Ich bin 25 und renne jedes Mal weg, wenn meine Mutter mit mir über den Tod reden will. Das erste Mal war ich in einem Friedwald, als ein Freund von mir an einem Baum begraben wurde. Es war nicht meine erste Beerdigung, aber die eindrucksvollste. An diesem Tag wurde mir bewusst, dass ich mit meiner Mutter mega dringend darüber reden muss. L. und E. W., Bonstetten Am 15.2.01 haben wir, Lilly und Erich W. unseren Baum, eine neue Buche, beim Pflanzen in Birmensdorf, unserer Nachbargemeinde, erlebt. Sie wird unser letzter gemeinsamer Platz auf dieser Erde sein; ein schönes Gefühl der Vollendung unserer Ziele. Vielen Dank für Ihre Bemühungen um die Realisierung einer für alle Betroffenen beispielgebenden Idee der Bestattung. M.S., Adlikon / ZH Die Idee, seine letzte Ruhe in einem Wald unter einem Baum zu verbringen, ist einfach genial. Normale Friedhöfe erinnern mich nämlich immer an Blockwohnungen, da alles immer in einer Reihe ist und unsere menschliche Ordnung und Disziplin aufweist. Das muss ich an meiner letzten Ruhestätte ja nun wirklich nicht haben. Deshalb ein dickes Lob an diese Waldidee... L.v.R.,Zürich Genau eine solche Begrabungsstätte stelle ich mir für mich und meine Lieben vor. Im steten Rhythmus des Werdens, des Reifens und des Loslassens sind wir Menschen seit Anbeginn in die Natur miteinverwoben. Werde in den nächsten Tagen bei Ihnen vorbeischauen, weil ich, (37) jetzt schon einen Baum für mich aussuchen werde, mit dem ich in den nächsten Jahren eine tiefe Verbindung pflegen möchte. Herzlichen Glückwunsch zu dieser einmaligen Idee. R.D., Zürich Endlich besteht die Möglichkeit dem engen Korsett von Verwaltung und administrativ verordneter Grabesruh zu entrinnen und im Einklang mit der Natur und der Vielfältigkeit des Glaubens seine letzte Ruhe zu finden. Der Baum mit seinen Wurzeln in der Tiefe der Erde und den Blättern im hellen Licht ist eine symbolträchtige Ruhestätte in der sich Trauer, Besinnung, Trost und zugleich Hoffnung und Freude in wunderbarer Weise vereinen. Gratulation zu diesem wunderbaren Geschenk an uns. |
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